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Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

KMU Definition



Das Kürzel KMU zu entziffern ist leicht, denn es bedeutet übersetzt "kleines und mittleres Unternehmen."


Wie erklären sich die Größenklassen der kleinen und mittleren Unternehmen?



Das ist ebenfalls ganz simpel zu erfassen, denn es geht nicht um Inhalte und Statistiken, sondern vielmehr darum, wie viel Mitarbeiter der Betrieb hat (ab 10 Mitarbeitern regiert der Mittelstand, obwohl laut rechtlicher Angaben dies erst ab 50 Mitarbeitern der Fall ist, davor sind es Klein- oder Einzelunternehmungen je nach steuerlichem bzw. juristischem Stand),welchen Umsatz er generiert und welche Summe im Jahr bilanziert wird. Besonders nach dem Finanzgrad wird steuerrechtlich in diversen Unternehmensgrößen unterschieden. 


Kriterien 



Die Merkmale für die kleinen und mittleren Unternehmen sind kohärent und flexibel und finden sich deshalb in quantitativen und qualitativen Merkmalen. 



Qualitative Fakten der kleinen und mittleren Unternehmen sind: Unabhängigkeit von Konzernen und die Tatsache, dass Haftung und Eigentum ein Gegenstand der Unternehmung sind und nicht extern geführt werden. Das beweist am Ende, dass eine wirtschaftliche Existenz zwischen Betrieb und dem Eigentümer der Firma besteht und daraus ein Nutzen zwischen Kapitalgeber, Betriebsleiter und allen Investoren gezogen wird, die ein verbindendes Verhältnis zwischen dem Betrieb und seinen Mitgliedern hervorrufen. Die Innovation ist hierbei also ein ganz wesentlicher Punkt innerhalb der betrieblichen Zusammenarbeit. 



Quantitative Fakten flankieren sich wie folgt: Umsatz, Mitarbeiteranzahl und Bilanzierungssumme. Diese Fakten klassifizieren sich vereint mit der üblichen Definition der KMU. 


Unternehmensgrößenklassen und Definition in der EU 



Dass sich die Unternehmensgröße nach Finanzen, Beschäftigten und Beiträgen definieren war soweit erklärt. Nun geht es aber um die eigentlichen Kennzahlen der KMU. 



Kleinstunternehmen beschäftigen nach den Richtlinien der EU bis zu 9 Angestellte und machen einen jährlichen Umsatz von ungefähr 2 Millionen Euro. Kleine Unternehmen haben bis zu 49 Angestellte mit 10 Millionen Umsatzerlös im Jahr. Die mittleren Unternehmen allerdings beschäftigen bis zu 499 Angestellte und haben den fünffachen Erlös der kleinen Unternehmen, wenn sie gut wirtschaften. Hierbei kommen 50 Millionen Euro zusammen. Die letztere Angabe wird hierbei auch als maximale Summe bezeichnet, soweit man den statistischen Verifikationen vertraut. 



Sieht man sich den Richtwert der kleinen und mittleren Unternehmen innerhalb der Mitarbeiteranzahlen an, so sollten gut aufgestellte Mittelständler mindestens 250 Mitarbeiter beschäftigen, für die im gut florierenden Geschäft auch stets Arbeit vorhanden ist. 



Die angegebenen Zahlen entsprechen den allgemeinen Richtwerten und denen der EU. Maßgeblich für die Einteilung sind die Empfehlungen der Kommission vom 6. Mai 2003. 


Bedeutung der kleinen und mittleren Unternehmen für Betriebswirtschaft  



Hierbei geht es vor allem darum, den Mittelstand anzukurbeln und besonders die handwerklichen Betriebe in ihrem Schaffen zu unterstützen und zu beauftragen. Kleine und mittlere Unternehmen sind regional stark verbunden und sollten sich hier behaupten können, um gerade als kleinste Unternehmen dem großen Weltmarkt nicht unbedingt zur Verfügung stehen zu müssen. Besonders das Bau- und Gastgewerbe wird stark von den KMU dominiert. Innovationen und Unternehmensgrößen bilden den Zusammenhang der strategischen Ordnung innerhalb dieser Betriebe.



Die Bereiche in denen es den KMU mangelt sind das Management, die Marketingstrategien, die Personalfragen sowie die Marktforschung. Also insgesamt bringen die hohen Werbungskosten die Betriebe dazu dass Marketing einzuschränken. Letztlich ist das bei einer guten regionalen Aufstellung mit sämtlichen Stammkunden aber seit den 1980er Jahren keine große Problematik mehr und die Stärke zeigt sich -wie gesagt- in der Gastronomie (vorrangig) und dem Handwerk. Forschung und Entwicklung sind hier insgesamt nicht so stark vertreten wie in Konzernen. 


Bedeutung der KMU auf volkswirtschaftlicher Ebene 



Volkswirtschaftlich betrachtet haben die KMU einen viel rosigeren Stand als in der Sicht der BWL-Sparte. In Deutschland liegen sie hier bei knapp 80%, in Griechenland bei 95% der Beteiligung. Südkorea ist ebenfalls ein Land das hierbei große Beachtung findet. 



Kleine und mittlere Unternehmen umfassen in der BRD rund 99,6% des Umsatzes, wenn man eine Gesamtzahl definiert, über die sich statistisch die Vergleiche zusammenziehen lassen, die über inländische Arbeit in diesem Sektor erreicht werden. 35,5% der Umsätze werden in den Betrieben der KMU erwirtschaftet. 



Eine Studie belegt, dass 81% aller Umsätze sich in der Musik- und Spielwarenindustrie suggerieren lassen und 70% in der Stahlindustrie sowie Holzindustrie und Druckereien als auch Leichtmetallfachbetrieben, sprich in der Facharbeit. Das ist bis jetzt ein guter Sektor, er sollte aber im Hinblick auf die digitale Revolution betrachtet und angepasst werden. Auch hier ist ein Umschwung bei den KMU und Co. nötig. 


Wirtschaftspolitische Förderung 



Kleine und mittlere Unternehmen beteiligen sich am System der CSR, das ist die Corporate Social Responsibility, die für soziale und ökologische Belange zuständig ist. Aktivitäten des CSR sind Spenden und Maßnahmen des Verbraucherschutzes sowie diverse Managementstrategien. Hierbei entsteht Mehrwert und gleichzeitig können die Firmen auch Werbung für sich betreiben. Vor allem wirkt die öffentliche Förderung durch die CSR-Systeme sehr intensiv, denn 94,3% nutzen diese Strategien. Staatliche Maßnahmen beziehen sich auf Intensivierung von durchgeführten CSR-Faktoren und auf strategischen Gewinn. Die Akzeptanz in den Regionen ist bereits sehr hoch angesiedelt. So wird innerhalb der einzelnen strategischen Maßnahmen noch bares Geld gespart. Auf der Ebene von Bund und Ländern gibt es somit diverse Förderungsmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen. 



Wir hoffen, Ihnen mit diesen Informationen einen Einblick in die vorrangige Thematik geschaffen zu haben und dass Sie nun einige Fakten besser einordnen können die kleine und mittlere Unternehmen betreffen. Und zwar in Bezug auf Deutschland und auf die ganze Welt! Es gibt auch Vereinigungen, die sich KMU-Clubs nennen, in denen sich die Firmen zu einer kooperativen und noch besseren strategischen Arbeit zusammenschließen!

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